Hier wird nicht nur gezählt, sondern gefühlt, getroffen und gelegentlich auch improvisiert. Vom leisen Becken bis zum großen Knall – sie geben dem Orchester den Puls, den Drive und manchmal auch den Weckruf.


Ohne sie läuft nichts – im wahrsten Sinne des Takts.

Wenn irgendwo geklopft, geklingelt oder einfach alles zusammengehalten wird – dann war’s bestimmt unser Schlagzeug.

Vorneweg einer, der den Rhythmus nicht nur im Blut, sondern fest im Rückenmark trägt – lässig, konzentriert und mit einer Ruhe, die selbst den Taktstock beeindruckt.

An seiner Seite unser Jüngster, der schon mit neun Jahren eingestiegen ist – weil’s kein Jugendorchester gab.
Mittlerweile steht er souverän auf der Bühne und bringt mit seiner unerschütterlichen Lockerheit gelegentlich das ganze Orchester aus dem Takt – natürlich nur im besten Sinne.
Und auch wenn mitten in der Probe manchmal dringendere „Abläufe“ Vorrang haben, können wir uns das Orchester ohne ihn nicht mehr vorstellen.


Gemeinsam sorgen sie für den Takt, den Drive und das gewisse Chaos, das ein Orchester einfach lebendig macht.

Von links:
Steffen Wöhner, Marton Pasztor